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Suchtprävention
Für die meisten Menschen in Deutschland, genauer rund 99 Prozent der erwachsenen Bevölkerung
(ca. 54 Mio. Bundesbürger), ist die Teilnahme am Spiel an Geld-Gewinn-Spiel-Geräten
(GGSG) der Unterhaltungsautomatenwirtschaft ein Freizeitvergnügen und auch nicht teurer als
der Besuch im Kino oder auf der Bowlingbahn.
Dennoch können einige wenige Menschen ein problematisches Spielverhalten entwickeln. Dies
betrifft in Deutschland 0,2 Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Das sind rund 104.000 Personen.
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im untersten Bereich.
Ein Drittel davon, also ca. 31.000 Personen, spielt an den 212.000 in Gaststätten und Spielstätten
betriebenen gewerblichen Geldspielgeräten.
Die Unterhaltungsautomatenwirtschaft nimmt das Problem übermäßigen Spielens sehr ernst.
Ihr ist sowohl daran gelegen, die Zahl der pathologischen Spieler in Deutschland weiterhin gering
zu halten, als auch effektive Aufklärungsarbeit zu leisten.
So wurde bereits seit 1989 in den Frontscheiben aller Geld-Gewinn-Spiel-Geräte, die in Spielstätten
und Gaststätten aufgestellt sind, eine Info-Telefonnummer eingedruckt. Sie ist bei der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufgeschaltet.
Die Verbände der Unterhaltungsautomatenwirtschaft haben gemeinsam mit der Universität Bremen
einen Fragenkatalog entwickelt, um jedem Spielgast Gelegenheit zu geben, sein eigenes
Spielverhalten zu überprüfen.
Sollten Sie bei der Selbstüberprüfung mehrere Fragen mit „Ja“ beantworten, so empfehlen wir
Ihnen unter der Telefonnummer der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Tel.: 01801 372700
Kontakt zu einem geschulten Berater in Ihrer Region aufzunehmen und das Beratungs- und
Therapieangebot zu nutzen.
Die Beratungshotline steht Ihnen täglich für 3,9 Cent/Min. zur Verfügung. |